Tansania: Benimmtipps

Tansania ist ein exotisches und zum teil muslimisch geprägtes Land. Daher ist Touristen anzuraten, ihr Verhalten anzupassen und als Gast eine gute Figur zu machen.

Die Sprache

Hauptsächlich wird in Tansania Swahili gesprochen, welches hierzulande auch unter dem Begriff "Suaheli" bekannt ist. Es handelt sich dabei um die Muttersprache der Bantu-Völker. Gleichzeitig gibt es auch Gebiete, vorranging die Urlaubsregionen, in denen die englische Sprache gesprochen wird. Hierauf können sich die Touristen daher einstellen.

Trinkgelder in Tansania

Gerade in Restaurants sind die Trinkgelder in den meisten Fällen schon fest eingeplant, sodass der Tourist diese nicht extra geben muss. Dennoch kann der zu zahlende Betrag natürlich aufgerundet werden. Sofern Touristen an einer Safari oder einer Wandertour teilnehmen möchten, kann es sich lohnen, sich hinsichtlich der Trinkgelder zunächst einmal zu informieren. Oft wird ein Minimum an Trinkgeld für Guides und Fahrer erwartet, das keinesfalls unterschritten werden sollte.

Religion in Tansania

Zum großen Teil ist in Tansania der Island am gesiedelt, was natürlich auch der Tourist beachten sollte. Gleichzeitig ist aber auch das Christentum durch sehr viele Katholiken weit verbreitet. Lutheraner gibt es in Tansania ebenfalls.

Mögliche Fettnäpfchen

Bevor man als Tourist in ein anderes Land reist, sollte man sich darüber informieren, was in diesem nicht gern gesehen oder gar verboten ist, um nicht unangenehm aufzufallen oder eine Strafe zu erhalten. Touristen in Tansania sollten beachten, dass das teilweise arme Volk dennoch voller Würde ist. Daher ist es sehr wichtig, nicht einfach alles zu fotografieren, was vor die Linse kommt. Bewusst sollte eine Kamera in Tansania eingesetzt werden. Militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden. Hierzu gehören beispielsweise die Flughäfen des Landes. Während einer Safari sollte auf keinen Fall aus dem Fahrzeug ausgestiegen werden. Zahlreiche Warnschilder weisen hierauf zwar hin, dennoch gibt es viele Touristen, die sich leider nicht daran halten und immer wieder ihr blaues Wunder erleben.

HIV und Aids

Da HIV und Aids in Tansania eines der größten Probleme sind, sollten Touristen auf jeden Fall vermeiden, Drogen zu nehmen. Beim Geschlechtsverkehr mit Einheimischen sind unbedingt Kondome zu verwenden, um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren. Leider ist ein relativ großer Teil der Bevölkerung und ein erschreckend großer Teil der Prostituierten infiziert.