Tansania: Politik

Der ostafrikanische Staat Tansania ist eine so genannte Präsidialrepublik. Dies bedeutet, dass es einen Staatspräsidenten gibt, der jeweils nach Ablauf von fünf Jahren neu gewählt wird. Sowohl der Premierminister als auch die Kabinetts-Minister werden von diesem ernannt. Bereits seit dem Jahr 2005 ist der Staatspräsident des afrikanischen Staats Jakaya Kikwete, der im Jahr 2010 noch einmal wiedergewählt worden ist.

Anders als in vielen anderen afrikanischen Staaten gibt es in Tansania nur sehr selten Menschenrechtsverletzungen, die durch den Staat gesteuert werden. In den größeren Städten sind die Menschenrechte inzwischen sehr anerkannt, doch in den kleinen Gegenden des Landes, konnten Sie sich bei einem Großteil der Bewohner, aber auch bei den Behörden noch nicht vollständigen durchsetzen. Hieran wird jedoch rasant gearbeitet. Was jedoch nach wie vor Sorgen bereitet, ist die hohe Gewalt gegen die Frauen im Land. Gleichzeitig sind auch die Rechte vieler Kinder erheblich gefährdet. Dies ist damit zu begründen, dass ein Großteil der Kinder bereits in jungen Jahren arbeiten muss, um sich zu versorgen, da die Eltern beispielsweise an HIV verstorben sind.

Die politischen Beziehungen zu Deutschland sind laut auswertigem Amt freundschaftlich und auch problemfrei. Deutschland ist in Tansania ein sehr anerkanntes Land, was vor allem an der guten Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung des Landes zu erkennen ist.

Die Botschaft von Tansania in Deutschland ist in Berlin. In Daressalam gibt es eine Botschaft der Bundesrepublik, an die sich Urlauber und Reisende im Notfall wenden können.